Presse & Berichterstattung

Was die Medien
berichten.

Die Rückforderung von Verlusten aus illegalem Online-Glücksspiel ist längst Thema in den großen Tageszeitungen und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

In den Medien

Diverse Medien berichten über die Rückforderung von Verlusten.

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Aktuelle Pressemeldung13.08.2026

Illegales Online-Glücksspiel:
Wenn die Gesellschaft nicht zahlt, haftet der Geschäftsführer.

Das Oberlandesgericht Linz (AZ 6 R 78/26x) hat die persönliche Haftung des Geschäftsführers eines illegalen Online-Casinos aufgrund der Verletzung österreichischer Schutzgesetze bejaht. Nach EuGH-Rechtssache C-77/24 (Wunner) eröffnet das Urteil eine neue rechtliche Perspektive: Spieler:innen können sich künftig auch an die Organe der Anbieter wenden.

Urteil

OLG Linz, AZ 6 R 78/26x — Geschäftsführer muss Glücksspielverluste aus Privatvermögen ersetzen.

Bedeutung

Fokus verschiebt sich von Gesellschaften auf die sie organschaftlich vertretenden Personen.

Quelle

OTS-Presseaussendung der Kanzlei ssk rechtsanwälte, finanziert durch EasyClaims.

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Ausgewählte Berichte

Redaktionelle
Berichterstattung.

Der Standard2024

Illegale Online-Casinos: Wie Spieler ihr verlorenes Geld zurückholen

Immer mehr Betroffene fordern erfolgreich ihre Verluste zurück — die Rechtsprechung ist eindeutig.

ORF2024

Rückforderung von Wettverlusten: Was Spieler wissen müssen

Experten erklären, warum viele Anbieter in Österreich ohne gültige Lizenz operieren.

Die Presse2023

OGH-Urteil stärkt Spieler bei Rückforderungen

Der Oberste Gerichtshof bestätigt: Verträge mit nicht-lizenzierten Anbietern sind nichtig.

Handelsblatt2024

Millionen fließen zurück an deutsche Online-Casino-Spieler

Spezialisierte Kanzleien holen Rekordsummen für Betroffene zurück.

Weitere MedienKURIERDER SPIEGELSüddeutsche Zeitung
Leitjudikatur

Stand der Spielerklagen
zum Zitieren.

Zusammenfassung der aktuellen Entscheidungen zu Online-Glücksspielverlusten in Österreich und Deutschland — mit Aktenzeichen für Redaktionen und Betroffene.

Österreich — gefestigte Rechtsprechung des OGH

Wer in Österreich Glücksspiel ohne Konzession nach dem GSpG anbietet, schließt unwirksame Verträge. Der Oberste Gerichtshof hat in einer inzwischen gefestigten Linie klargestellt, dass Spieler ihre Verluste bereicherungsrechtlich zurückfordern können — eine maltesische oder andere EU-Lizenz ersetzt die österreichische Konzession nicht.

  • EuGH06.10.2021C-920/19 (Fluctus/Fluentum)

    Das österreichische Glücksspielmonopol ist unionsrechtskonform; nationale Gerichte sind nicht an anderslautende Vorentscheidungen gebunden. Damit fiel das zentrale unionsrechtliche Verteidigungsargument der Anbieter.

  • OGHStändige Rechtsprechungu. a. 6 Ob 229/21a, 9 Ob 54/21i

    Glücksspielverträge mit Anbietern ohne österreichische Konzession sind nichtig; geleistete Einsätze sind nach § 1174 Abs. 2 ABGB bzw. bereicherungsrechtlich rückzuforderern. Der Einwand der eigenen Rechtswidrigkeit des Spielers greift nicht.

  • OGHZuständigkeit & Verjährung

    Spieler können am eigenen Wohnsitz als Verbraucher klagen (Verbrauchergerichtsstand); für Rückforderungsansprüche gilt die 30-jährige Verjährungsfrist, in Teilbereichen wird eine kürzere Frist diskutiert — deshalb sollte nicht zugewartet werden.

Gemeinsame Argumentationslinie
  • Konzessionspflicht nach § 14 GSpG: ohne österreichische Konzession ist das Angebot illegal.
  • Rückforderung der Einsätze über § 1174 Abs. 2 ABGB bzw. Bereicherungsrecht.
  • EU-Lizenzen (Malta, Curaçao) ersetzen die österreichische Konzession nicht.
  • Belege: Einzahlungshistorie oder Kontoauszüge genügen als Nachweis.

Spielverluste sollten bereits jetzt zurückgefordert werden, um eine mögliche Verjährung zu vermeiden. Diese Übersicht dient der Information und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Stand: August 2026.

Zeitungen und Magazine auf einem Verkaufsstand — Presse & Medien
„Rückforderungen von Online-Glücksspielverlusten sind keine juristische Randerscheinung mehr — die Rechtsprechung ist heute eindeutig auf Seiten der Spieler.“
Der Standard · 2024
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